Systemaufbau

Objekt:A9 Umfahrung Visp Süd,
Tunnel Eyholz Visp
Deckschicht:MA 8 N 30mm
Trennlage:Oelpapier
Absplittung:2/4 Bit. Splitt
Länge:16'973m1
Fläche:19'500m2
Bauherr:Departement für Verkehr, Bau und Umwelt des Kantons Wallis
Projektverfasser:IG Vispa
Ausführung:September 2014 bis Mai 2015
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Objektinformation

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Am 4. November 2008 findet im Beisein von Staatsrat Jean-Jacques Rey-Bellet, Vorsteher des Departements für Verkehr, Bau und Umwelt beim Portal Staldbach die Anschlagfeier für den Tunnel Eyholz statt. Damit kann das grösste Baulos der A9 Südumfahrung Visp mit einer Auftragssumme von 385 Millionen Franken in Angriff genommen werden. Es handelt sich um das grösste Baulos, das durch den Kanton Wallis je vergeben wurde.
 
Die erste Sprengung am Portal Staldbach des Tunnels Eyholz bildet den Startschuss für den Bau der zwei je etwa 4,2 km langen Tunnelröhren zwischen Staldbach und Grosshüs. An der Anschlagfeier vom 4. November 2008 werden auch der Ständerat und Gemeindepräsident von Visp René Imoberdorf, der Vizepräsident der Gemeinde Visperterminen Norbert Stoffel sowie ein Vertreter der Arbeitsgemeinschaft Haupttunnel Eyholz AHE zu Wort kommen.
 
5 Jahre Bauzeit
Die erste Sprengung für den Tunnel Eyholz ist bei weitem nicht der Beginn der Arbeiten auf der Südumfahrung von Visp. Bis heute wurden mehr als 100 Millionen Franken investiert. Die Staldbachbrücken über die Vispa sowie die teilweise Anpassung des bestehenden Vispertaltunnels konnten bereits realisiert werden.
Mit dem Ausbruch der beiden Tunnelröhren im Lockergestein ab dem Portal Grosshüs (Ostportal des Tunnels Eyholz) wurde im März 2007 begonnen; diese Arbeiten werden voraussichtlich im Dezember 2008 abgeschlossen sein. Der Felsabtrag beim Portal Staldbach (Westportal) und die anschliessenden Sicherungsarbeiten konnten im Herbst 2007 beendet werden.
Damit sind an beiden Portalen des Tunnels Eyholz die Voraussetzungen erfüllt, mit dem eigentlichen Felsausbruch der zwei Tunnelröhren zu starten. Dieser erfolgt im Sprengvortrieb ab dem Portal Staldbach. Die eigentlichen Ausbrucharbeiten dauern etwa bis in den Herbst 2011.
Die Betonarbeiten erfolgen teilweise parallel zu den Ausbrucharbeiten, damit die Südröhre, in Abstimmung mit dem Bundesamt für Strassen, ab Ende des Jahres 2013 in einer Fahrtrichtung in Betrieb genommen werden kann. Die Nordröhre kann voraussichtlich im Jahre 2015 dem Verkehr übergeben werden.
 
ARGE Haupttunnel Eyholz
Bei der ausführenden Arbeitsgemeinschaft Haupttunnel Eyholz AHE handelt es sich um ein Unternehmerkonsortium bestehend aus der federführenden Firma Frutiger AG, Thun und den Partnerunternehmen CSC SA, Lugano / Zürich, Jäger Bau GmbH, Schruns (A) und der Interalp Bau AG, Visp.
Der Auftrag umfasst den Felsausbruch der beiden Tunnelröhren sowie des Ausfahrttunnels und sämtliche Betonarbeiten, auch diejenigen der bereits ausgebrochenen Tunnelstrecken beim Portal Grosshüs sowie des Einfahrt- und Ausfahrttunnels.


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