Systemaufbau

Objekt:Glattfelden, Lettenbrücke
Deckschicht:38mm MA 11 THP
Binderschicht:35mm MA 11 THP
Schutzschicht:35mm MA 11 THP
Abdichtung:PBD
Versiegelung:2 Schichten Epoxidharz
Fläche:17'000m2
Absplittung:bit. Splitt 3/6
Bauherr:Baudirektion Kanton Zürich
Auftraggeber:STRABAG AG, Zürich
Ausführung:2012 / 2013

Weitere Info's

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Objektinformation

Der Zürcher Regierungsrat hat 12,2 Millionen Franken für die Sanierung der Lättenbrücke in Glattfelden bewilligt. Die Arbeiten beginnen im nächsten Frühjahr und dauern rund anderthalb Jahre.
Die Lättenbrücke wurde 1978 mit der Umfahrungsstrasse A50 gebaut. Untersuchungen des kantonalen Tiefbauamtes ergaben, dass das filigrane Bauwerke instandgesetzt und über den Stützen teilweise verstärkt werden muss, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte.
Der gerissene und ausgefahrene Belag wird ersetzt. Zudem müssen die Randleitmauern, die nicht mehr dem heutigen Sicherheitsstandard entsprechen, teilweise abgebrochen und nach den heutigen Normen neu erstellt werden. Das Betonmittelbankett wird abgebrochen und durch eine Leitschranke ersetzt.
Mit der Sanierung der Brücke wird auch der mit Chlorid belastete Konstruktionsbeton auf der Fahrbahnplatte entfernt und durch frosttausalzbeständigen Beton ersetzt. Anschliessend wird die Betonplatte mit einer Abdichtung und einem Gussasphaltbelag versehen.
Im Hohlkasten der Brücke werden die undichte Entwässerungsleitung ersetzt und die Seitenwände verstärkt. Der Verkehr werde auch während den Sanierungsarbeiten zweispurig über die Brücke geführt, heisst es in der Mitteilung. Es werde deshalb zu keinen Verkehrsbehinderungen kommen.

Baufortschritt

 

1. Etappe (2012)

August 2012

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Nach dem Rückbau der bestehenden Fahrbahn, der Sanierung der Tragkonstruktion und dem Kugelstrahlen der Oberfläche folgt die Versiegelung mittels Epoxidharz. In zwei Schichten aufgebracht und ausgehärtet bildet diese Schicht einen optimalen Haftgrund für die folgende Abdichung mittels PBD.

 

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Aufflämmen der PBD (Polymer-Bitumen-Dichtungsbahn) und Andrücken mittels Gliederwalze zur hohlraumfreien Verlegung.


 

September 2012

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Die Unebenheiten der Betonoberfläche werden mittels Handeinbau Gussasphalt vorgeschiftet. So kann eine konstante Einbaustärke der folgenden Schichten gewährleistet werden.

 

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Nach dem Verlegen des Schienentrassees wird die Schutzschicht maschinell eingebaut.


 

Oktober 2012

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Maschineller Einbau der Binderschicht (ehem. bezeichnet als Tragschicht).

 

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Einbau der Deckschicht mit dem Einbaufertiger. Blick von oben in den integrierten Splittkasten, welcher den bituminierten Splitt zur Oberflächenabstreuung aufnimmt.

 

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Der eingestreute Splitt zur Oberflächengestaltung wird mittels der schienengeführten Abwalzung leicht angedrückt.

 

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Sicht über die fertig eingebaute Deckschicht nach Deinstallation der Einbaumaschine und der Abwalzung.
Das Entfernen des Schienentrassees, der Handeinbau des Seitensreifens, das Vergiessen der Fugen und die Endreinigung komplettieren die Sanierung der ersten Etappe.


 

2. Etappe (2013)

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Epoxidharz-Grundierung abgesandet.

 

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Aufflämmen der PBD-Bahnen.

 

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Ausgleich der Unebenheiten mittels MA-Vorschiftung von Hand.

 

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Maschinell eingebaute MA-Schutzschicht.

 

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Maschineller Einbau der Gussasphalt-Deckschicht mit Abstreuung bit. Splitt.

 

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Schienengeführte Abwalzung mit variablem Anpressdruck.

 

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Fertig eingebaute Deckschicht der zweiten Etappe.

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