Systemaufbau

Objekt:Gmündertobelbrücke,
Stein / Teufen
Deckschicht:AC 11 N 40mm
Trag- und Schutzschicht:MA 11 HP 30mm
MA 11 HP 35mm
Abdichtung:Polymerbitumen-Dichtungsbahnen
Haftvermittler:auf Bitumenbasis
Fläche:2'000m2
Absplittung:bit. Splitt 3/6
Bauherr:Appenzell Ausserrhoden, Departement Bau und Umwelt, Tiefbauamt
Bauleitung:Bänziger Partner AG, Niederteufen
Auftraggeber:Stutz AG, Frauenfeld
Ausführung:2012 / 2013

Objektinformationen

Appenzell Ausserrhoden hatte zwei repräsentative Brückenbauwerke aus der Frühzeit der Eisenbetonbauweise; die
Hundwilertobelbrücke und die Gmündertobelbrücke. Letztere, vom deutschen Ingenieur Emil Mörsch in den Jahren
1907/08 erstellte Brücke, war sogar kurze Zeit lang die längste Betonbrücke in Europa. Das Werk findet aus technischen
und ästhetischen Gründen in der Fachliteratur immer wieder Beachtung.
Im Vorfeld des Neubaus der Hundwilertobelbrücke wurde übereinstimmend festgehalten, dass eine der beiden Brücken
als Zeitzeugin erhalten werden soll. Die Sanierung der Gmündertobelbrücke steht jetzt an.

Baufortschritt

Datum: 13. März 2012

Zoom: 01_ansicht_vor_baubeginn.jpg

Gesamtansicht der Baustelle vor Beginn der Abdichtungsarbeiten.


 

Datum: 15. März 2012

Zoom: 02_kugelstrahlen.jpg

Kugelstrahlen der Betonoberfläche zur Entfernung der Zementhaut und somit optimaler Haftung der Abdichtung.

 

Zoom: 02a_rautiefe.jpg

Mittels Sandflächenmethode wird die Rauhigkeit der Oberfläche gemessen. Mit diesen Resultaten kann eruiert werden, ob die Oberfläche zu fein ist und aufgeraut werden muss, ob die Oberfläche zu rauh ist und ein Rauhigkeitsausgleich geschaffen werden muss, oder ob die Rauhigkeit den Normvorgaben entspricht.


 

Datum: 16. März 2012

Zoom: 03_primer.jpg

Mittels Aufrollen wird ein bituminöser Haftvermittler auf den Untergrund aufgetragen. Dieser sorgt für eine optimale Haftung der nachfolgenden Polymerbitumendichtungsbahn (PBD) auf dem Untergrund.

 

Zoom: 04_pbd.jpg

Die PBD wird mit dem Gasbrenner angeschmolzen und mit der Gliederwalze auf den Untergrund gepresst. Mit dieser Methode kann ein Lufteinschluss unter der PBD ausgeschlossen werden.

 

Zoom: 05_haftzug_pbd.jpg

Zur Eigenkontrolle werden Haftzugversuche von Hand ausgeführt. Die Prüfstelle wird auf 10x50cm angeschnitten, auf 10x10cm mittels Werkzeugen vom Untergrund gelöst und anschliessend von Hand gezogen.
Ist eine Abschälung von Hand nicht möglich (wie hier im Bild ersichtlich) spricht die SIA 281/2 von einem Wert Nr. 4.


 

Datum: 13. April 2012

Zoom: dsc_0473.jpg

Handeinbau der Gussasphalt-Schutzschicht im Bankett.


 

Datum: 18. April 2012

Zoom: imag1242.jpg

Kontrolle der EInbaustärken mittels Testbeam. Mittels dieses Gefährts kann, auf dem definitiven Schienentrassee mit einer Alu-Latte verfahren, die projektiert Schichtstärke an jedem beliebigen Ort gemessen werden. So können Unter- oder Überstärken erkannt und wenn nötig das Schienentrassee angepasst werden.


 

Datum: 29. April 2012

Zoom: img_2853.jpg

Nach erfolgtem Einbau des Gussasphaltes in der Fahrbahn wird das Bankett noch mit der Deckschicht versehen.

System by cms box