Brückenbeläge im Verbundsystem
Systemaufbau
| Objekt: | Zürich, Überführung Pfingstweidstrasse |
| Deckschicht: | MA 11 THP 35mm |
| Binderschicht: | MA 11 THP 35mm |
| Schutzschicht: | MA 11 THP 35mm |
| Abdichtung: | PBD EP 5 GA |
| Versiegelung: | Epoxydharz-Versiegelung |
| Fläche: | 2'000 m2 |
| Absplittung: | 3/6 bit. Splitt |
| Bauherr: | ASTRA, Filiale Winterthur |
| Bauleitung: | ACS-Partner AG, Zürich |
| Auftraggeber: | Strabag AG, Zürich |
| Ausführung: | August bis September 2009 |
Baufortschritt
Datum: 16. Juli 2009
Freie Brückenfläche mit den zur Brückenverbreiterung seitlich angesetzten Brüstungen.
Datum: 17. August 2009
Die Zementhaut wurde mittels Kugelstrahlen (Schleuderstrahl-Verfahren) von der Oberfläche entfernt und gereinigt.
Die erste Schicht (Grundierung) der Epoxidharz-Versiegelung (auch Bundes- oder Hessensiegel genannt) wurde mittels Einschwemm-Verfahren aufgebracht und mit Quarzsand abgestreut.
Datum: 26. August 2009
Die zweite Schicht des Bundessiegels (die Versiegelung) wurde nach dem Entfernen des überschüssigen Qaurzsandes der Abstreuung der Grundierung aufgebracht. Somit ist die Epoxidharz-Versiegelung fertig erstellt.
Die Widerlagerbereiche werden mit PBD (Polymer-Bitumen-Dichtungsbahnen) abgeklebt.
Datum: 27. August 2009
Die gesamte Fläche wird mit PBD verklebt. Hierbei ist darauf zu achten, dass an der tiefstgelegensten Stelle mit der Abklebung begonnen wird, um die Längsstösse unterlaufsicher ausführen zu können. Da auch die Querstösse versetzt werden (um keine 4-fach Überlappungen zu erhalten) bildet sich ein "Ziegel"-Muster.
Die Bahnen werden mit einem Propangasbrenner bis zur Verflüssigung des Bitumens erhitzt und anschliessend mit einer mehrgliedrigen Walze angedrückt. So kann eine hohlraumfreie Verlegung der Abdichtung sichergestellt werden.
Datum: 1. September 2009
Der Randbereich und die Aufbordung wird mittels einer Flüssigkunststoff-Abdichtung (Basis Polyurethan) erstellt. Dieses Detail wird vom Bauherrn (Stadt Zürich) vorgegeben und ist wohl die qualitativ hochstehendste Lösung der Abdichtung der Randbereiche.
Die Schienen, welche das Einbautrassee des Einbaufertigers bilden, werden ausgelegt, nivelliert und mit Unterschiftholz unterstopft.
Die Distanz von Schiene zu Schiene ist ein sehr wichtiges Mass, um eine einwandfreie Ebenheit des Gussasphalteinbaus zu gewährleisten. Nur so kann der Einbaufertiger ohne seitliche Bewegungen den Einbau vollziehen.
Ist das Schienentrassee erstellt und mit dem Bauherren abgenommen, werden die Abschal- und Fugeneisen verlegt, der Einbaufertiger auf das Schienentrassee gesetzt und die Fläche vor dem Einbau der Schutzschicht aus Gussasphalt mittels ölfreier Druckluft gereinigt.
Datum: 7. September 2009
Die projektierte Höhenlage der Deckschicht wird mittels Schnur oder Testbeam ermittelt und auf der PBD und zusätzlich in einem Protokoll vermerkt. Somit ist der zu erwartende Verbrauch an Gussasphalt definiert und vor dem Einbau bekannt.
Die Schutzschicht wird maschinell eingebaut.
Nach dem Einbau der Schutz- und Binderschicht wird die Einbaumaschine zurückgestellt und die Abwalzung auf das Schienentrassee gesetzt.
Nach einer erneuten Kontrolle des Schienentrassees sind die Vorbereitungen zum Einbau der Deckschicht abgeschlossen.
Datum: 11. September 2009
Als letzte Arbeiten werden die Seitenstreifen (ehemaliger Schienen-Standort) mit Gussasphalt im Handeinbau gefüllt und die Fugen werden mit Heissvergussmasse verfüllt.













