Systemaufbau

Objekt:Instandsetzung Haggenbrücke,
St. Gallen - Stein AR
Deckschicht:MA 8 TSP 30mm
Schutzschicht:MA 8 SP 30mm
Abdichtung:Stirling Lloyd, Eliminator FLK PMMA
Untergrund:Stahlbrücke
Fläche:1'400 m2
Absplittung:2/4 bit. Splitt
Bauherr: Stadt St. Gallen, Tiefbauamt
Bauleitung:Basler & Hofmann AG, Zürich
Auftraggeber:Implenia Bau AG, Zürich
Ausführung:August bis Dezember 2009

Schema-Aufbau

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Objektinformation

Fussgängerbrücke

Siehe auch:

Baufortschritt

 

Bestehend

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(Quelle: HP TBA Kt. St. Gallen)


 

Datum: 16. Juli 2009

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Die Stahlelemente der Brückenplatte werden mittels der
Bau-Seilbahn versetzt.


 

Datum: 31. Juli 2009

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Die Versetzarbeiten schreiten voran.


 

Datum: 14. Oktober 2009

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Die Stahlplatten sind versetzt worden und die Brücke ist somit bereit zur Aufnahme der Abdichtung.

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Die Oberfläche wird mittels oelfreier Druckluft gereingt und getrocknet. Die angrenzenden Bauteile werden mit Plastikfolie gegen den Sprühnebel geschützt.

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Die Maschine zum Aufspritzen der Flüssigkunststoffabdichtung (FLK auf Basis PMMA) wird mit Druckluft betrieben. Die beiden Komponenten werden in getrennten Gebinden den beiden Pumpen zugeführt. Die Vermischung geschieht erst unmittelbar in der Sprotzpistole, da das Gemisch hochreaktiv reagiert und innert Sekunden erhärtet. Zum eigenen Schutz tragen die Mitarbeiter Schutzkleidung und Atemschutzmasken.

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Die verschiedenen Schichten der Abdichtung wurden zur Kontrolle der Arbeitsschritte in unterschiedlichen Farben eingefärbt (Vergleichbar mit den Arbeitsschritten eines Autolackierers).
Auf den rot eingefärbten Korrosionschutz der Stahlteile wird die erste Schicht der Abdichtung (gelb) aufgespritzt.

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Die einzuhaltenden Schichtdicken werden während des Applizierens mittels eines Einsteckfühlers laufend überprüft.


 

Datum: 15. Oktober 2009

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Auch ein Schneefall über Nacht kann uns nicht bremsen.

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Deutlich sichtbar sind hier die verschiedenen Schichten der Abdichtung.
Von Rechts nach Links:
Rot : Korrosionsschutz der Stahlteile
Geld: 1. Abdichtungsschicht
Weiss: 2. Abdichtungsschicht
Rot: Primer zu Gussasphalt


 

Datum: 20. Oktober 2009

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Die gesamte Fläche ist nun mit der PMMA-Abdichtung versehen und der Primer aufgetragen.

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Seitlich werden die Fugeneisen verlegt um während des Einbaus des Gussasphaltes einen Freiraum für die später einzubringende Fugenvergussmasse herzustellen.

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Die mittig angeordneten Entwässerungsschächte werden mit einem Fugenkarton versehen zur späteren Erstellung der Heissvergussfuge.

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Der Gussasphalt wird mittels eines Dumpers zur Einbaustelle gebracht. Während des Transports wird das Mischgut weiter beheizt und gerührt um eine optimale Qualität am Einbauort sicherzustellen.

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Der Anhängerkocher wird auf Rampen gestellt, um die Befüllung des Dumpers zu ermöglichen.

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Einbau der Gussasphalt-Schutzschicht von Hand.


 

Datum: 23. Oktober 2009

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Einbau der Gussasphalt-Deckschicht von Hand inklusive Absplittung mit bituminiertem Splitt.

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Der mit Bitumen vorumhüllte Splitt wird von Hand auf die Oberfläche der Deckschicht gestreut.


 

Datum: 18. November 2009

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Die Fugen wurden vor dem Einbau des Gussasphaltes mittels eines Fugenkartons ausgespart.

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Die Fugenaussparungen werden mittels einer polymervergüteten Heissvergussmasse (AE-HV-04-H) aus einer mit Mineralöl beheizten, fahrbaren Fugenmaschine vergossen.
Die Heissvergussmasse wird mittels einer Umwälzpumpe und eines automatischen Feuerungssystemes konstant auf 175°C. gehalten. So kann sichergestellt werden, das die Polymere nicht überhitzen und ihre Funktion jahrelang wahrnehmen können.

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Das vollendete Bauwerk kann dem Bauherrn übergeben werden.

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